Tippspiel
Geburtstage
Matthias Faltermeier 21 (1 Tag)
Andreas Berr 42 (11 Tage)
Johannes Zinner 24 (14 Tage)
Konrad Berr 44 (18 Tage)
Sebastian Plank 19 (24 Tage)
Matthias Blomberger 19 (36 Tage)
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Johann Korp 54 (49 Tage)
Andreas Wimmer 22 (51 Tage)
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SC Thaldorf ist Online
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17. / 19. September 2010Programm17. September 2010
18. September 2010
Brauereibesichtigung mit Bierprobe. Die Besichtigung können Sie in der stilvollen Bierstube Budvarka direkt, auf dem Gelände der Brauerei ausklingen lassen. Wir bieten Ihnen ein umfangreiches Speiseangebot
Programm für den Freitag-Abend im Hotel
19. September 2010
Busfahrt
Budweis ist mit etwa 95.000 Einwohnern die größte Stadt in Böhmer Wald. Weltweit bekannt ist die Stadt vor allem wegen der Budweiser Bier. Den Zusammenfluss der Flüsse Moldau und Maltsch wählte 1265 der böhmische König Premysl Ottokar II. als Ausgangspunkt für die Gründung der Königsstadt Budweis, mit der er seine Machtstellung in Südböhmen festigen wollte. Dafür überließ der König dem Cec von Budejovice als Austausch die Burg und den Flecken Velesin. Die Stadt wurde von Deutschen aus Oberösterreich und dem Böhmerwald besiedelt, aufgebaut und wuchs dank der königlichen Gunst und der günstigen Lage an der Kreuzung von Handelswegen wirtschaftlich schnell. Für die Treue zur Krone wurde Budweis immer wieder belohnt und mit Vorteilen und Privilegien versehen. Ende des 13. und Anfang des 14. Jahrhunderts wurden zwei Kirchen erbaut und die Stadt mit Mauern umgeben. Im Verlauf des unruhigen 15. Jahrhunderts war das katholisch ausgerichtete Budweis eine wichtige Stütze gegen die Hussiten. Mit seinen 4000 Einwohnern gehörte es zu den größten und wichtigsten Stadten des böhmischen Königreiches. Das 19. Jahrhundert brachte der Stadt einerseits technischen Fortschritt, andererseits eine moderne bürgerliche Gesellschaft. Die Pferdebahn von Linz nach Budweis, errichtet zwischen den Jahren 1825 und 1832 als erste auf dem europäischen Kontinent, verband Budweis mit der obeösterreichischen Stadt Linz, und gemeinsam mit dem Schiffsverkehr auf der Moldau, verbesserte sich der Transport von Waren in nordsüdliche Richtung. Dadurch wuchs auch die Bedeutung der Industrie und des Handels. 1847 verlegte die Wiener Firma Hardtmuth die Produktion von Bleistiften und keramischen Waren nach Budweis. Die Stadt erhielt ihre erste große Fabrik. Bis 1890 war die Stadt überwiegend deutschsprachig und bildete mit den Dörfern der Umgebung eine deutsche Sprachinsel. Dann erlangte durch die Masseneinwanderung allmählich die tschechischsprachige Bevölkerung die Mehrheit, Bürgermeister blieben jedoch bis 1918 Deutsche - aufgrund des Zensuswahlrechts. 1895 entstand die tschechische Aktienbrauerei, die heutige Brauerei Budweiser Budvar, welche die Stadt in vielen Ländern der Welt bekannt machte. Das zwanzigste Jahrhundert brachte eine stürmische Entwicklung. 1945 wurden alle Budweiser Deutschen aus ihrer Heimatstadt deportiert und fanden in Westdeutschland und Österreich Aufnahme. Budweis wurde zur wirtschaftlichen und kulturellen Metropole Südböhmens und 1949 zum Sitz des neu gebildeten Budweiser Kreises. |






